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Aufbauprogramm für Kongress- und Gipfelbühnen: Was sich im Herbst ändert

Dr. Katharina Brandt

5 Min. Lesezeit

Das Aufbauprogramm für Auftritte vor über 1.000 Zuhörenden richtet sich an erfahrene Redner. Dr. Katharina Brandt erklärt, wie der Jahrgang aufgebaut ist und wen wir aufnehmen.

Aufbauprogramm für Kongress- und Gipfelbühnen: Was sich im Herbst ändert

Für wen dieses Programm gedacht ist

Das Aufbauprogramm Auftritte vor über 1.000 Zuhörenden richtet sich an Rednerinnen und Redner, die bereits Erfahrung auf der Bühne haben. Wer zu uns kommt, hat Keynotes vor mehreren Hundert Menschen gehalten, kennt Mikrofon und Bühnenlicht und möchte nun Gipfel- und Kongressbühnen anstreben. Anfänger nehmen wir dafür nicht auf, denn die Arbeit setzt voraus, dass Sie Ihre eigene Rede bereits sicher tragen können.

In diesen Herbstwochen beginnen viele Führungskräfte, ihre Auftritte für das kommende Jahr zu planen. Genau dann stellen wir fest, dass der Sprung von einem Saal mit fünfhundert Plätzen in eine Halle mit deutlich mehr Publikum mehr verändert, als die meisten erwarten. Distanzen wachsen, Reaktionen kommen verzögert, und die Aufmerksamkeit lässt sich nicht mehr über Blickkontakt mit Einzelnen halten.

Deshalb führen wir vor der Aufnahme ein persönliches Gespräch. Darin klären wir, welche Bühnen Sie anstreben, welche Erfahrung Sie mitbringen und woran Sie arbeiten möchten. Das Gespräch ist vertraulich, wie alles in unseren kleinen, privaten Jahrgängen.

Was sich auf einer Bühne dieser Größe verändert

Ein Saal mit über tausend Plätzen verlangt eine andere Aufteilung Ihrer Aufmerksamkeit. Sie sprechen nicht mehr zu Gesichtern, sondern zu Zonen: zur linken Flanke, zur Mitte, zum oberen Rang. Wir üben, den Blick bewusst zu führen, damit sich auch die hinteren Reihen angesprochen fühlen, ohne dass Ihre Bewegung unruhig wirkt.

Hinzu kommt die Technik. Großflächige Beschallung, Monitore am Bühnenrand und gelegentlich eine kleine Verzögerung zwischen Ihrer Stimme und dem Echo aus dem Saal gehören zum Alltag. Wer das zum ersten Mal erlebt, verliert leicht den Rhythmus. In der Simulation lernen Sie, solche Effekte einzuordnen, statt von ihnen aus dem Konzept gebracht zu werden.

Auch das Tempo ändert sich. Pausen, die im kleinen Kreis selbstverständlich wirken, brauchen in einer großen Halle mehr Raum, damit der Gedanke den letzten Rang erreicht. Diese Dehnung der Zeit ist ein Handwerk, das sich üben lässt.

Wie der Jahrgang aufgebaut ist

Der Unterricht findet in Bühnensimulationen statt. Sie halten Ihre Keynote mehrfach vor einem simulierten Großpublikum und erhalten danach eine genaue Rückmeldung. Dr. Katharina Brandt begleitet die inhaltliche Seite, Matthias Lindemann arbeitet an Stimme und Akustik, Julia Hofmeister an Haltung, Bewegung und Blickführung. Jede Einheit baut auf der vorherigen auf.

Wir arbeiten bewusst in kleinen Gruppen. So bleibt Zeit, auf Ihre konkrete Rede einzugehen, statt allgemeine Übungen abzuarbeiten. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bringt ein eigenes Thema mit, an dem die Techniken angewendet werden.

Zwischen den Einheiten erhalten Sie Aufgaben, die Sie allein vorbereiten: eine überarbeitete Fassung des Einstiegs, eine Übung zur Atemführung, eine Skizze des Schlussbildes. Das ist keine Pflichtlektüre, sondern Arbeit an Ihrem eigenen Material.

  • Mehrere Probedurchläufe vor simuliertem Großpublikum
  • Einzelrückmeldung zu Stimme, Haltung und Aufbau
  • Arbeit an der eigenen Rede statt an Musterthemen

Was Sie mitbringen sollten

Voraussetzung ist Bühnenerfahrung. Sie sollten mindestens eine vollständige Keynote vor größerem Publikum gehalten haben und bereit sein, diese Rede in der Arbeit offen zu zeigen. Wer sie noch nicht kennt, findet den passenden Einstieg im Programm Die Arena-Keynote, das wir getrennt anbieten.

Nützlich ist außerdem ein konkretes Ziel. Möchten Sie eine bestimmte Art von Kongress ansprechen, einen Branchengipfel oder eine Hauptversammlung mit internationalem Publikum? Je klarer das Bild, desto genauer lässt sich der Jahrgang darauf ausrichten.

Bringen Sie Ihr bisheriges Material mit: Manuskript, Folien, wenn Sie welche verwenden, und gern eine Aufzeichnung eines früheren Auftritts. Daran erkennen wir, wo Ihre Stärken liegen und welche Gewohnheiten auf einer größeren Bühne nicht mehr tragen.

  • Mindestens eine vollständige Keynote vor größerem Publikum
  • Ein klares Ziel für die angestrebten Bühnen
  • Bisheriges Manuskript und, falls vorhanden, eine Aufzeichnung

Realistische Ergebnisse

Wir versprechen keine Buchungen und keine Garantien. Was das Programm leisten kann, ist eine spürbar sicherere Wirkung in großen Räumen: eine Stimme, die trägt, eine Haltung, die auch aus fünfzig Metern Entfernung lesbar ist, und eine Rede, deren Bogen auch bei längerer Dauer hält.

Viele Teilnehmende berichten uns, dass sie nach der Arbeit ruhiger auf die Bühne gehen, weil sie die Situation bereits kennen. Das ist der eigentliche Gewinn der Simulation: Die Überraschungen finden vorher statt, in einem geschützten Rahmen, und nicht vor dem echten Publikum.

Ob daraus Einladungen zu Gipfeln und Kongressen werden, hängt von vielem ab, das wir nicht beeinflussen. Sie gehen jedoch mit einer geprüften Rede und einem klaren Verständnis Ihrer Wirkung aus dem Programm.

Der Weg zur Aufnahme

Wenn das Programm zu Ihnen passt, beginnen Sie mit einer Anfrage über das Kontaktformular. Wir melden uns persönlich, vereinbaren ein vertrauliches Gespräch und besprechen, ob der aktuelle Jahrgang der richtige Zeitpunkt für Sie ist.

Die Plätze sind bewusst begrenzt, damit jede Rede die nötige Aufmerksamkeit erhält. Sprechen Sie uns daher früh an, wenn Sie für das kommende Jahr planen.

Auch wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Erfahrung ausreicht, lohnt sich die Frage. Im Gespräch lässt sich meist schnell klären, ob das Aufbauprogramm oder ein vorbereitender Schritt sinnvoller ist.

Auftritte vor über 1.000 Zuhörenden verlangen mehr als gutes Reden: Sie verlangen Erfahrung im Umgang mit Raum, Technik und Zeit. Das Aufbauprogramm gibt erfahrenen Rednern einen geschützten Ort, um genau das zu üben. Wenn Sie Gipfel- und Kongressbühnen anstreben, schreiben Sie uns, und wir besprechen in Ruhe, ob und wann der nächste Jahrgang für Sie passt. Katharina Brandt

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